CBD – Kann es uns tatsächlich auch bei Migräne behilflich sein?


 

Hey Deers!

Na, alles gut bei euch? Machen euch die ständigen Wetterumschwünge der letzten Wochen auch so zu schaffen wie mir? Mal kalt und Regen und mega windig, dann wieder 30 Grad wie im Sommer.. ich bin wetterfühlig und fühle mich da immer elendiglich mies. Mit Kopfweh, teilweise leichtem Schwindel und so richtig matt schleppe ich mich dann durch den Tag. Es gibt aber viele unter uns, die sich aufgrund des Wetters öfters mal ziemlich „bescheiden“ fühlen – eine treue Leserin der ersten Stunde hat mir geschrieben, ich soll doch mal das Thema „CBD bei Migräne“ näher beleuchten. Sie leidet unter starken Migräneattacken und beschäftigt sich deswegen seit ein paar Wochen näher mit dem Thema CBD, um hier Rettung zu finden.

Die Bezeichnung „Migräne“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „halber Schädel“. Mehr als 10% der Weltbevölkerung leiden unter dieser neurologisch bedingten Krankheit, am häufigsten betroffen sind (eh klar) die Frauen. Meist sind es Menschen zwischen 25 und 45 Jahren, die am meisten betroffen sind, aber auch im frühesten Kindesalten können sich besonders starke Kopfschmerzen schon manifestieren. Wissenschaftlich konnten bis dato die dezidierten Ursachen für Migräne noch nicht eindeutig herausgefunden werden, was jedoch bekannt ist: Stress und Schlafmangel können Auslöser sein, ebenso auch ungesunde Lebensweise und falsche Ernährung gekoppelt mit zu wenig Flüssigkeitsaufnahme.

Wie geht es Menschen mit Migräne, wie fühlen sie sich, wenn sie einen derartigen Migräneanfall erleben? Das war meine erste Frage an meine eingangs erwähnte Leserin. Ihre Antwort: Schlecht ist ein Hilfsausdruck. Fakt ist, dass der typische Migräne-Kopfschmerz oft nur schwer behandelbar ist. Viele Patienten haben schon eine ganze Reihe an rezeptfreien und oft auch verschreibungspflichtigen Medikamenten durchprobiert, aber nichts hilft wirklich gut. Die meisten unter ihnen klagen, dass der Kopfschmerz, die häufig auftretende Übelkeit und die oft vorherrschende Geräusch- und Lichtempfindlichkeit nicht wirklich besser werden. Wie läuft so ein Migräne-Anfall aber nun im Detail ab?


Man kann klar sagen, dass der stechende Schmerz von Migräne nicht vergleichbar ist mit den beispielsweise „normalen“ Kopfschmerzen, die „wir gottseidank nicht Betroffenen“ z.B durch Stress oder falsche Haltung öfters mal haben. Ein derartiger Migräne-Anfall dauert in der Regel zwischen 4-10 Stunden, kann aber auch mal volle 3 Tage andauern! Unvorstellbar für mich. Selbst wirklich alltägliche Aktivitäten oder einfacher Lärm bzw. Licht können die Schmerzen nochmals potenzieren. Der Alltag der Betroffenen und ihrer unmittelbaren Umgebung wird durch derartige Anfälle natürlich stark betroffen. Tritt eine derartige Attacke auf, muss der Alltag ruhen, Geplantes muss ausfallen, weil nur mehr das Bett im abgedunkelten Raum der einzige Zufluchtsort sein kann. Viele wissen schon was genau auf sie zukommt, wenn sich allgemeine Anzeichen wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme oder eine gewisse Reizbarkeit wahrgenommen werden: die nächste Attacke wird innerhalb der nächsten 24 Stunden starten. Meist beginnt es mit Kopfschmerz am Morgen, der im Tagesverlauf immer stärker wird. Viele Betroffenen sprechen von einem Schmerz, wie wenn der Kopf in einem Schraubstock eingeklemmt wäre. Begleiterscheinungen während dieser besonders heftigen Schmerzphase können vermehrt Übelkeit und Erbrechen sein. Viele Patienten zeigen auch allgemeine Schwäche, haben blasse Gesichter, abwechselnd ein Hitze- oder Kältegefühl und berichten von Ziehen und Kribbeln in den Gliedmaßen oder sogar einem gewissen Taubheitsgefühl. Dann heißt es nur mehr: ab ins Bett. Und abwarten. Bis zu 3 Tage kann diese Hölle auf Erden andauern, die Intensität der Schmerzen steigt bis diese irgendwann wieder ganz abgeklungen sind. Interessanterweise berichten Betroffene, dass sie sich im Anschluss an dieses Martyrium besonders frei fühlen – auch meine Leserin spricht sogar von einer gewissen Euphorie, wenn der Anfall dann irgendwann vorbei ist, sie fühlt sich danach fantastisch und würde am liebsten ganze Bäume ausreißen. Klarerweise freut sie sich aber nicht auf den nächsten euphorischen Schub, sondern hat verständlicherweise Angst vor dem nächsten lang andauernden Anfall. Auch sie hat bereits unzählige Ärzte und Spezialisten konsultiert, das Ergebnis: kein Ergebnis. Wie kann nun hier CBD ins Spiel kommen?


Wir wissen ja nun bereits alle, dass CBD nur einer von vielen Wirkstoffen ist, der in der Hanfpflanze vorkommt und in vielerlei Bereichen seine Anwendung findet – die körpereigenen Cannabinoide werden durch die Aufnahme von CBD positiv stimuliert und reagieren dadurch auf das eingenommene Cannabidiol. Wird CBD nun im Fall von Migräne konsumiert, hat dies eine Anregung der im menschlichen Gehirn vorhandenen Rezeptoren zur Folge, und der Ausstoß von Botenstoffen wird angeregt und richtiggehend verstärkt. Unter anderem werden hier die speziellen Botenstoffe, die unsere Blutgefäße sowohl vergrößern als auch verkleinern können, durch das CBD aktiviert. Das Ergebnis ist eine äußerst positive Wechselwirkung, die den Druck der ausgedehnten Blutgefäße reduzieren kann. Warum ist das so toll? Es sind nämlich die besonders in Anspruch genommenen Blutgefäße, die eine wichtige Auswirkung auf bestimmte Areale in unserem Gehirn haben und dadurch als eine der Hauptursachen für den Kopfschmerz bei Migräneattacken gesehen werden können! Neben der angestoßenen Verkleinerung der Blutgefäße kann CBD natürlich weiters noch entspannend und entkrampfend auf unser Nervensystem wirken, sowie Symptome wie Verdauungsstörungen und Übelkeit bekämpfen – aber das kennen wir ja schon.

Bis bald wieder, alles Liebe

eure Alicija