CBD – Kann es auch unseren vierbeinigen Freunden helfen?

 

Hey Deers!

Wieder mal komme ich gerade von der Arbeit nach Hause, und die letzten paar hundert Meter durch den Park haben mich wie so oft schon zum Nachdenken angeregt. Es ist immer wieder sehr unterhaltsam, die unterschiedlichen Charaktere und Typen von Menschen ein wenig zu beobachten. Die Gefühlswelt geht von wirklich amüsiert bis hin zu richtig fremdschämen und zu ernsthaften Fragen, ob manche von denen eigentlich alleine überlebensfähig sind. Ein pures Kabarett einfach!

Heute waren es aber mal nicht Herr und Frau Wiener, die mich nachdenklich gemacht haben, sondern unsere besten vierbeinigen Freunde. Ich liebe Tiere, egal ob Hund, Katz oder Goldfisch. Ich bin mit Tieren groß geworden, ich liebe es, Tiere um mich zu haben, sie geben einem einfach so viel!! Klar sieht man mit der Zeit immer wieder mal auch negative Extrembeispiele – so will man auf keinen Fall mit seinem Haustier umgehen. Leider bin ich derzeit „tierlos“, denn bei meinem stressigen Job geht sich das einfach nicht aus, da würde mir jedes Lebewesen in meiner Umgebung einfach nur leidtun. Würden nur alle so denken! Wer kennt das nicht – ein alleingelassener Hund, der in der Wohnung nur mehr bellt und heult, nervöse Hunde, die sich im Liegen oder Stehen selber anpinkeln, aggressive Kätzchen – jeder hat doch schon mal irgendein Haustier zumindest kennengelernt wo einfach sofort klar war: sogar das Tier hat einen an der Klatsche, oder? Ob das antrainiert ist, ob der Besitzer Schuld hat und sogar auf das Tier quasi abfärbt ist eine andere Frage und sei mal so dahin gestellt… Aber so etwas in die Richtung habe ich auch heute im Park gesehen. Eine Freakshow für einen Tierliebhaber. Ein (überzüchteter?!) mega nervöser Golden Retriever mit noch nervöserer Besitzerin, ein älterer Dackel mit nicht übersehbaren Rückenschmerzen, ein wirklich fetter Basset der nicht mal mehr ordentlich gehen konnte.. Deswegen folgt an dieser Stelle diesmal auch gleich meine Recherche: Kann CBD bei Haustieren angewendet werden? Dieser Frage möchte ich mit meinem heutigen Blog nachgehen.

 

Wir sehen doch unsere Haustiere eigentlich als unsere besten Freunde an – zumindest liest und hört man das immer wieder. Wenn ich mich an meine Eltern erinnere, haben sie niemals Kosten und Mühen gescheut, um unseren damaligen Tieren – wenn es ihnen mal schlecht gegangen ist - zu helfen. Wir alle wissen mittlerweile Bescheid über die schmerzlindernde Wirkung, die CBD uns Menschen bieten kann. Mittlerweile gibt es auch schon klinische Studien darüber, die mögliche Wirkung und Anwendungsgebiete von CBD bei Katzen, Hunden und sogar Pferden aufzeigen. Diese Gattungen verfügen nämlich genauso wie wir Menschen über ein körpereigenes Endo-Cannabinoidsystem! Aber auch andere Säugetiere, Weichtiere und Fische verfügen über ein derartiges Endocannabinoidsystem – aber ich verstehe die Forscher, dass sie die Studien lieber mit Hunden machen als mit Goldfischen ;)

Über das körpereigene System habe ich schon öfters geschrieben, wir wissen demnach: Unser Körper – und so auch der Körper dieser bestimmten Tierarten – ist in der Lage, mit bestimmten Rezeptoren auf Cannabinoide (wie bspw. CBD) zu reagieren und zu interagieren und die enthaltenen Stoffe bestmöglich aufzunehmen und die enthaltenen Cannabinoid-Moleküle binden können. Die erwünschte Folge kann sein, dass das Nervensystem gewisse Entzündungssymptome verringern, und Schmerzen quasi ignorieren kann. CBD stimuliert also in gewisser Weise das Nervensystem und kann es dadurch – so wie auch den restlichen Körper – stärken. Was bei Tieren jedoch ganz wichtig ist: der natürliche THC-Gehalt der CBD-Quelle sollte immer möglichst gering sein! Er sollte niemals höher als bei max. 0,02% liegen. Insgesamt also sehr gute Nachrichten für unsere Haustiere, denn auch deren Lebensqualität kann mithilfe von CBD auf natürliche Art und Weise erhöht werden.

 

In welchen Situationen kann CBD unsere Haustiere nun genau unterstützen? Und wie wirkt CBD nun auf den Tierkörper?

Ich bin der Meinung, dass Tiere sicherlich eine Art „Spiegelbild“ vom Besitzer sind – wir Menschen sind doch alle mal nervös, haben alle mal Angst oder starke Schmerzen. Bei den Tieren ist es doch genauso – ein ständig nervöser Hundehalter überträgt das doch auf seinen Hund! Wenn Tiere also einer Stresssituation ausgesetzt sind, Schmerzen oder Angst haben, dann kann CBD hier gute Dienste leisten. Zwar produziert das Tier auch selbst körpereigene Cannabinoide analog zu uns Menschen, aber sollte das Ergebnis der eigenen Produktion mal nicht ausreichen, dann kann die zusätzlich zugeführte CBD-Reserve angezapft und genutzt werden. Es ist somit möglich, dass folgende positive Effekte bei unseren Haustieren eintreten können:

·         - Ruhigeres & entspannteres Verhalten

·         - Reduktion des gesamten Angst- und Stresslevels

·         - Hilfe bei chronischen Schmerzen

·         - Verbesserung der neurologischen Funktionen

·         - Verbesserung von Aktivität und Beweglichkeit

·         - Positive Unterstützung von Verdauung & Immunsystem

Viele umsichtige Tierhalter schwören auf das Verabreichen von CBD an ihre Haustiere, wenn folgende Symptomatiken auftauchen:

·         - Angstzustände (Tierarzt, Autofahren, ungewohnte Umgebung, alleine bleiben..)

·         - Infektionen aller Art

·         - Wundheilung

·         - Schmerzen

·         - Erbrechen, Durchfall und Verdauungsstörungen

·         - Epileptische Anfälle

·         - Generelle altersbedingte Symptome

·         - Krebserkrankungen

Man sieht also, auch bei unseren vierbeinigen (Fische mal außen vor) Freunden kann CBD wirklich vielfältig eingesetzt werden. Mir ist es aber auch wichtig zu betonen, dass genauso wie beim Menschen CBD nicht als Wundermittel oder Allheil-Mittel gesehen werden soll! Auch bei der Gabe von CBD an Tiere sollte der fürsorgliche Tierhalter stets Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt halten und niemals eigenmächtig irgendwelche verschriebenen Medikamente gar absetzen oder dergleichen!

In diesem Sinne: Entspanntes Weekend! Seid ihr entspannt, ist auch euer Tier entspannt – oder so ähnlich :)

Alles Liebe,

eure Alicija