Hi Deers,

ich muss mich heute einem wirklich ersten Thema widmen: Krebs. Wahnsinn, wie viele Menschen rund um mich im Freundes- und Bekanntenkreis derzeit gerade eine derartige Diagnose bekommen haben. Brustkrebs hier, Darmkrebs und Hautkrebs dort. Auch im familiären Umfeld bei mir hat schon die eine oder andere Krebserkrankung zugeschlagen, und das war alles andere als leicht zu verarbeiten! Habt ihr damit (leider) schon ähnliche Erfahrung sammeln müssen? Wir  - ich sag mal in solchen Fällen „nur“ am Rand Beteiligte – können wie bereits in früheren Artikeln erwähnt unsere damit verbundenen Stresssymptome und depressiven Auswirkungen ja mit CBD in Angriff nehmen; Aber kann CBD auch zur Bekämpfung von Krebs bzw. zur Linderung der bei der Therapie auftretenden Begleiterscheinungen eingesetzt und angewandt werden? Dies möchte ich heute genauer beleuchten.

Was genau ist Krebs eigentlich?

Krebs gilt mittlerweile als eine der häufigsten Todesursachen! Durch abnormes Zellwachstum entsteht zunächst ein Tumor. Erfolgt keinerlei Behandlung entstehen Metastasen (Tochtergeschwulste), die wiederrum unweigerlich zum Tod führen. Grundsätzlich kann jedes unserer Organe von diesen Krebszellen angegriffen werden – ausschlaggebend sind hier vor allem genetische sowie externe Faktoren wie beispielweise das Rauchen. Auch Alter und Geschlecht beeinflussen die Bildung von Tumoren maßgeblich. Bei unseren Nachbarn in Deutschland sind beispielsweise Darmkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs sowie Brustkrebs die am häufigsten auftretenden Krebsformen. Je nach unterschiedlichem Auftreten der jeweiligen Krebsform gibt es auch spezielle und präferierte Behandlungsmöglichkeiten – je befallenem Organ können sich auch Metastasen unterschiedlich schnell entwickeln und dadurch die Genesungs-bzw. Überlebenswahrscheinlichkeit erheblich beeinflussen. Die häufigsten Symptome bei Krebs sind drastischer Gewichtsverlust und vorherrschende Appetitlosigkeit gekoppelt mit ständigen (chronischen) Schmerzen. Dauernde „Antriebslosigkeit“ und Übelkeit sind ebenfalls akute Warnsignale des Körpers, dass womöglich irgendwas nicht stimmen kann! 

Was genau geschieht dann nach einer Diagnose?

Wird dann nach erfolgter Biopsie die Krebsart festgestellt kommt es meistens rasch zu einer ersten OP, bei der das befallene Gewebe möglichst großflächig entfernt wird. Auch die umliegenden Lymphknoten werden, um auf Nummer sicher zu gehen, rausgeschnitten. Auf die OP folgt in den meisten Fällen eine (oftmals wochenlange) Bestrahlungstherapie, um evtl. vorhandene Krebszellen komplett zu eliminieren. Anstelle der Bestrahlung (in kritischen Fällen aber auch zusätzlich!) wird aber auch häufig eine Chemo-Therapie durchgeführt. Im Zuge dieser medikamentösen Behandlung treten ganz oft erhebliche Nebenwirkungen auf, die die Lebensqualität der Erkrankten verständlicherweise erheblich negativ beeinflussen.

Viele Betroffene sehen sich als Ergänzung zur klassischen schulmedizinischen Therapie nach alternativen Methoden um. Vor allem Cannabis-Öl findet hier häufig Anwendung, um den Heilungsprozess zu unterstützen bzw. um Begleitsymptome der Therapie zu mildern. CBD kann bestimmte Rezeptoren im menschlichen Körper aktivieren und hat dadurch direkte Auswirkungen auf unser Immunsystem. Es existieren bereits verschiedene Hinweise, dass CBD in der Lage sein kann, die weitere Ausbreitung von Krebs im Körper zu hemmen. Um diese Auswirkungen besser zu verstehen müssen wir uns den Zellaufbau genauer anschauen. Die sogenannten Sphingoliptide regeln sowohl Wachstum als auch Absterben unserer Zellen. Sie sind ebenfalls an der Herstellung des Stoffes „Ceramid“ beteiligt, welcher in hoher Konzentration den Zelltod auslösen kann. Wenn demnach in einer Zelle wenig Ceramid vorhanden ist, ist die Zelle gesund. Wenn Zellen von bestimmten Krankheitserregern befallen sind, setzt normalerweise der automatische Zelltod ein. Bei Krebs passiert dies jedoch leider nicht, und die betroffenen, geschädigten Zellen können sich ungebremst vermehren. Wie kommt hier nun CBD ins Spiel? Leider gibt es noch nicht viele klinische Studien, lediglich Tierversuche geben uns derzeit schon einen Ausblick über möglich Erfolge und Anlass zur Hoffnung: Wir wissen aus anderen Blogs bereits, dass unser Körper und somit jede unserer Zellen über eigene Cannabidiol-Rezeptoren verfügt – und die sind nun in diesem Fall besonders wichtig. Durch die Einnahme von CBD wird die Ceramidproduktion ebenfalls gesteigert, die Konzentration somit gesteigert und der Zelltod der geschädigten Zellen wird ausgelöst. Auch wird derzeit getestet, inwiefern CBD in der Lage ist, die Verbindung eines Tumors an neu gebildete Blutgefäße zu „kappen“. Dadurch kann nämlich der Tumor am Wachsen gehindert werden, da die Nährstoffversorgung unterbrochen ist. Wie gesagt: hier müssen noch viele Untersuchungen durchgeführt werden, aber es besteht zumindest schon mal Anlass zur Hoffnung!

Viele Krebspatienten nutzen aber bereits die Vorteile, die CBD als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie bieten kann – nämlich zur Linderung der Symptome. Die meisten Patienten werden durch die Bank von Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, und Schlaflosigkeit geplagt. Hier gibt es auch schon dementsprechende Studien, dass eine Vielzahl der Nebenwirkungen gelindert werden kann. CBD dockt sich quasi an den Nervenzellen, die für die Weitergabe von Übelkeits- oder Durchfallgefühl verantwortlich sind an und unterbricht dadurch die Weitergabe der Infos. Dadurch erfährt unser Gehirn erst gar nicht, dass es Gründe für Unwohlsein gibt!  Weiters schädigen sowohl Strahlen- als auch Chemotherapie beim Großteil der Patienten die Mundschleimhaut erheblich, was wiederrum zu äußerst schmerzhaften Entzündungen führen kann. Die entzündungshemmende Eigenschaft von CBD kann auch hier gut genutzt werden, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. 

Ihr seht also insgesamt: hier wird sich noch einiges tun in der nächsten Zeit! Ich bin guter Dinge, dass die schon vielversprechenden Studien weiter vertieft werden und wir bald eine tolle, 100% natürliche Alternative zu den chemischen Keulen haben werden. 

Alles Liebe,

Eure Alicija