Hi Deers,

freut ihr euch auch schon so sehr auf den nächsten Urlaub wie ich? Ostern und ein paar freie Tage sind ja nun auch schon wieder ein paar Wochen her, aber der heißersehnte Sommerurlaub kommt bald! Habt ihr auch schon etwas gebucht, wo geht es denn bei euch diesmal hin? Ich bin diesen Sommer gleich 2 Mal unterwegs, und diesmal freue ich mich schon so richtig drauf! Ich wollte wissen, ob CBD als tollen Nebeneffekt auch meine panische Flugangst etwas lindert – und ich kann nur sagen: wow. Kein Vergleich zu früher. Deswegen gibt es für mich dieses Jahr eine Woche Party auf Mykonos mit meinen Jungs und zwei Wochen Mädels-Relax Time in Spanien. Hätte ich früher nie geglaubt, dass ich öfters als einmal pro Jahr und länger als 2h freiwillig in einen Flieger einsteige. Meine Erfahrungen zum Thema Flugangst bisher gibt es im heutigen Blog-Artikel.

Ich kann euch gar nicht sagen wie froh ich bin, dass ich meine Flugangst in den Griff bekommen habe. Ehrlich gesagt habe ich ja vor der Reise nach London gar nicht großartig drüber nachgedacht, nur 3 Tage vorher kam das mulmige, altbekannte Gefühl in der Bauchgegend: Shit, du musst bald ins Flugzeug. Sehr bald. Für zwei Stunden. Wie soll ich das bloß schaffen, oder besser gesagt überleben? Fliegen war für mich bisher immer die reinste Qual. Sein Leben in die Hände von jemand anders zu legen, Platzangst, enger Raum, viele Menschen aus allen Herren Länder um mich herum, viele stinken sogar, Mittelplatz, einfach ekelhaft. Ist das ein Attentäter? Ist der Pilot überhaupt schon 18? Ist die Trolley-Dolly aka Flugbegleiterin mit ihren 1,50m überhaupt in der Lage, die Notausstiegstür zu öffnen, die schaut aus als ob sie noch mehr Angst hat als ich? Und dann noch als Draufgabe der Absturz in Äthiopien im März – eh klar, mit was für einem Flugzeug fliegt die Alicija? Mal kurz das Ticket gecheckt – natürlich, eine Boeing 737..

Man kann also wirklich sagen, ich leide definitiv an einer Aviophobie, also an einer krankhaften Angst vor dem Fliegen. Was habe ich nicht schon alles probiert – Schlaftabletten, Baldriantropfen, 3 Bloody Mary’s an Board - Ich habe sogar schon mal ein 3-tägiges Flugangst Seminar inkl. Airbus Flugsimulator absolviert – war nicht ganz so billig, hat € 465,- gekostet und hat mir mein lieber Ex geschenkt, da ich ihn mit meiner Hysterie schon ziemlich auf den Keks gegangen bin.  Geht aber auch billiger, gibt sogar Online-Kurse um € 47,-. Hab ich letztes Jahr auch noch gemacht. Viel gebracht hat es leider nicht. Dass meine Angst rational nicht erklärbar war, wusste ich vor und nach den Trainings. Und mit dieser Angst bin ich nicht allein. Viele von uns steigen ja ganz entspannt in das Flugzeug und freuen sich auf den Urlaub, aber mindestens jeder dritte hat zumindest ein gewisses ungutes Gefühl. Insgesamt rund 15 Prozent der Passagiere haben Flugangst so wie ich. Laut einer Umfrage des deutschen Flugangstzentrums (ja, sowas gibt es tatsächlich) geben die betroffenen Befragten als Hauptgründe folgende zwei Angstzustände an: Angst vor dem typischen Ausgeliefert sein sowie die Angst vor einem etwaigen Absturz bzw. Turbulenzen. Deckt sich komplett mit meinen Befürchtungen. Auch ich weiß, dass Fliegen zu den sichersten Verkehrsmitteln zählt, und dass meine Angst eigentlich übertrieben und unangebracht ist. Flugangst ist demnach nicht als klassische Phobie zu sehen – wie es beispielsweise die Angst vor Spinnen ist und sich diese lediglich auf ein Objekt beschränkt – sondern setzt sich aus den verschiedensten Ängsten zusammen. Experten bezeichnen Flugangst deswegen als spezifische und situationsbezogene Phobie. Diese Angst vorm Fliegen und den damit verbundenen Erlebnissen erzeugt wiederrum Stress. Die auftretenden Symptome sind sehr unterschiedlich, sie können teilweise sogar schon Wochen oder zumindest Tage vor dem geplanten Abflug auftreten. Typische Symptome sind generelles Stressempfinden, Albträume oder Schlaflosigkeit. Oft wird auch der gesamte Körper in einen typischen Stress-Zustand versetzt, dies äußert sich durch Magen- und Darmkrämpfe, Kopfschmerzen, Schwindel, flache Atmung, Herzrasen, Übelkeit und Schweißausbrüche. Einige erleben sogar einen kompletten Zusammenbruch oder schlimme Panikattacken.

Habe ich nicht erst unlängst einen Blog zum Thema „CBD gegen Stress“ verfasst? Richtig! Man kann zusammenfassen, Flugangst versetzt den Körper also in einen gewissen Stresszustand. Wir erinnern uns: CBD wirkt gegen Stress-Symptome. Unser Körper kann ja normalerweise die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol von selbst regulieren. Tritt jedoch übermäßiger Stress ein, ist diese Art der Selbstregulation aber außer Kraft gesetzt und es wird demnach unkontrolliert Cortisol ausgeschüttet. CBD findet hier Anwendung, da das enthaltene Cannabidiol mit unserem körpereigenen Endocannabinoid System interagieren kann. Die Neuronen (beeinflussen die Ausschüttung des Cortisols maßgeblich) sind durch das CBD weniger aktiv, Dadurch kann es zu einer insgesamt beruhigenden Wirkung auf den Körper kommen.

Und was ist nun mit der Flug-ANGST an sich? CBD kann bei Angst die körpereigenen Serotonin-Rezeptoren aktivieren. Vom Thema Depression her wissen wir ja auch schon, dass Menschen mit einer schlechten psychischen Grundstimmung oftmals sehr wenig Serotonin im Körper vorweisen, welches wiederrum für ein gutes Selbstwertgefühl verantwortlich ist und stimmungsaufhellend wirken kann. CBD kann somit insgesamt die innere Ruhe unterstützen und fördern, und dadurch ein gewisses Gefühl der „Ausgeglichenheit“ erzeugen. Ausgeglichen habe ich mich während dem Fliegen bisher noch nie gefühlt. Kommt höchstwahrscheinlich auch davon, dass dieses hoch- und nieder und Luftloch hier und Luftloch da und eine kleine Turbulenz am Rande das Wohlfühlen an Board nicht wirklich ermöglicht haben. Hier spricht man von einer sogenannten Kinetose, der Reisekrankheit. Vielen geht es beim Autofahren oder in der Bahn oder auf dem Schiff ähnlich. Hierbei reagiert unser Körper auf die unterschiedlichen und widersprüchlich aufgefassten Bewegungsreize. Alles passiert gleichzeitig oder knapp aufeinanderfolgend und überfordert dadurch unser Gehirn, da unser visuelles System andere Reize statt einheitlich gleiche weitergibt als das Gleichgewichtssystem und das subjektive Empfinden obendrauf. Kinetose ist keine ernsthafte Erkrankung, aber die Symptome sind teilweise sehr unangenehm. Schüttelfrost, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schweißausbrüche. Und auch diese Symptome kennen wir bereits, CBD kann auch hier gezielt eingesetzt werden.

Mein persönliches Fazit: Ich konsumiere CBD, weil ich vermehrt Sport betreibe, abnehmen möchte und endlich Nichtrauchen will (also das Projekt steht noch an, ihr wisst ja, man braucht auch eine gehörige Portion Willensstärke).

Als angenehmen Nebeneffekt kann ich sagen, dass meine Flugangst so gut wie weg ist. Seid ihr betroffen, probiert es doch auch mal aus. Kostet ein Zehntel von einem klassischen, mehrtägigen Flugangstseminar und kann zudem auch noch weitere angenehme Nebeneffekte mit sich bringen.

In diesem Sinne: viel Spaß beim Schmökern in den Urlaubskatalogen! Schönes Wochenende & alles Liebe,

Eure Alicija