Hi Deers,

alles Gut bei euch? Muss so sein, der Frühling kommt!! Ich kann es kaum erwarten.. Endlich wird es wärmer! In den letzten kalten Winternächten war ich noch mega fleißig und habe für euch die Biologie- und Geschichtsbücher gewälzt – heute möchte ich euch nämlich erzählen, was CBD eigentlich genau ist, wie es gewonnen wird und was es mit der Geschichte von Hanf auf sich hat.

Die wichtigste Information zuerst: CBD – also Cannabidiol – wird aus Faserhanf gewonnen, THC (Tetrahydrocannabinol) hingegen ist ausschließlich in Drogenhanfsorten auffindbar. Der Konsum von THC erzeugt einen Rauschzustand, CBD allerdings zeigt keinerlei psychoaktive Einflüsse auf Konsumenten. Dennoch sind immer noch viele Menschen der Ansicht, dass Hanf genau das gleiche ist wie Marihuana. DAS IST ABER NICHT SO!! Es gibt unzählige unterschiedliche Hanfsorten, die extra speziell für die unterschiedlichsten Zwecke gezüchtet werden. Industriehanf beispielsweise enthält so gut wie kein THC und wird vorwiegend zur Herstellung von Kleidung verwendet. Außerdem besitzt dieser industrielle Hanf einen sehr hohen Anteil an CBD. Deshalb wird daraus auch vorrangig unser geschätztes CBD-Öl gewonnen, und wir wissen: CBD-Öl zeigt keine berauschende Wirkung. Somit wird Hanf mit hohem CBD-Gehalt auch nicht zu den Drogen gezählt, und enthält auch extrem viele, essentiell wichtige Nährstoffe! Diese Stoffe sind für unseren Körper sehr wichtig, weil er sie nicht selbst herstellen kann und wir sie deswegen über die Nahrung aufnehmen müssen. 

Wusstet ihr, dass Hanf weltweit seit jeher zu den ältesten Nutzpflanzen zählt? Schon vor mehr als 10.000 Jahren wurde Hanf angepflanzt, und vor rund 5000 Jahren fand er beispielsweise in China schon Anwendung bei der Textilproduktion. Auch Seile und Segeltücher wurden hergestellt. Später wurde auch Papier daraus hergestellt. Rembrandt hat sein erstes Gemälde auf Hanfpapier erschaffen! Auch die besondere Wirkung auf den menschlichen Körper wurde nicht erst in der Gegenwart entdeckt – schon Gutenberg war der Überzeugung, dass Hanf gute Wirkung bei Bluthochdruck zeigt. Hanf war zu dieser Zeit ein äußerst wichtiges Handelsgut, er war sehr wertvoll für die damalige Papier- und Textilindustrie. Russland zählte damals einst zu den größten hanfproduzierenden Ländern und deckte mit seiner Ernte mehr als zwei Drittel des westlichen Bedarfs. Seine wirklich ursprüngliche Herkunft hat Hanf aber in Zentralasien, wo er schon vor 10.000 Jahren ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Bevölkerung war. Hanfsamen wurden damals als sehr nahrhaft angesehen, auch fanden sie sogar Anwendung zur Bekämpfung von Malaria!

Heutzutage wird Hanf so gut wie überall weltweit angebaut, am besten gedeiht er jedoch im subtropischen Klima. Die weltweiten Anbaugebiete wachsen stetig, findet die Hanfpflanze doch mittlerweile immer mehr Verwendung in den unterschiedlichsten Branchen. Wurden z.B. Hanffasern im letzten Jahrhundert noch nahezu komplett von den neuartigen Kunststofffasern verdrängt, hat sich nun das Bild wieder gewandelt. Hanf wird sehr gerne zur Herstellung von Fäden, Garnen, Stoffen und sogar bei Jeans verwendet. Auch andere produzierende Sparten der Industrie nutzen Hanf zur Erzeugung von Lebensmittel, Farben & Lacken sowie sogar im Waschmittel! Und natürlich – wir kennen die positiven Effekte, die durch den Einsatz von Hanfprodukten wie CBD bei körperlichen Leiden und Beschwerden erzielt werden können. Die Liste der Anwendungsgebiete ist wirklich sehr lang!

Was sind nun eigentlich die genauen Inhaltsstoffe, die wir im „fertigen“ CBD-Öl finden? Kurz gesagt: eine Menge! Hier finden sich zuerst einmal etliche Cannabinoide wie beispielsweise THC (der THC-Gehalt muss in Österreich aber unter 0,3% sein, die Konsumation erzeugt somit keinerlei psychoaktiven Effekte), CBC, CBD, CBG, CBN. Was bewirken nun diese Cannabinoide? Unser Körper besitzt quasi ein körpereigenes Endocannabinoidsystem. Mittels Rezeptoren kann er demnach mit den aufgenommenen Cannabinoiden „kommunizieren“ und perfekt aufnehmen. Je nach verwendetem Träger-Öl sind auch noch eine Vielzahl an Vitaminen, Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren und Spurenelementen zu finden, unter anderem Eisen, Zink, Kalzium, Kalium, Natrium, Phosphor, Magnesium. Ebenso vorhanden sind Kupfer, entzündungshemmende Gamma-Linolensäure, Omgea-3 sowie Omega-6 Fettsäuren, unterschiedliche Carotinoide und Chlorophyll – dieser natürliche Farbstoff hilft uns gezielt sogar beim Abnehmen! Aber dieses Thema haben wir ja eh schon letztes Mal besprochen :-) 

Überzeugt euch doch selbst mal von der Wirksamkeit von CBD. Schönes Wochenende & viel Spaß beim Stöbern in unserem Shop!

Alles Liebe,

Eure Alicija